Heute sonnig bei 24°C.
Wir hatten zwei Möglichkeiten die Grenze nach Kanada zu
passieren. Zum einen gleich hier in Buffalo oder in Niagara Falls. Uns schien
es hier in Buffalo über die Peace-Bridge einfacher als über die
touristenüberlagerte Rainbow Bridge direkt an den Fällen. Und so war es auch.
Die Ami´s interessierten sich überhaupt nicht für uns, nach dem Motto „Hauptsache
raus“.
Die Kanadier kontrollierten nur die Pässe stellten 2
Fragen und das wars. Keine Gepäckkontrolle o.ä., - und wir hatten uns noch
vorher einen Kopf gemacht über die vier Bierbüchsen, die Matze nicht mehr
geschafft hatte vorher zu leeren. So was nenn ich einen entspannten
Grenzübergang.
Achja …Maut war natürlich auch noch fällig 3,75 Ca$.
Gegen 10 erreichten wir unser Motel - Checkin war aber
erst ab halb 3 möglich.
Also kurvten wir ein wenig durch die Stadt und suchten
eine Parkplatz möglichst dicht an den Fällen Am Skylon Tower bekamen wir einen für
ganze 10Ca$ den ganzen Tag – Schnäppchen, dachten wir, da an den Parkuhren
direkt an den Fällen schon 5 Ca$ für eine halbe Stunde fällig waren. Soweit so
gut, nur kosteten die Parkplätze100m weiter nur noch 5Ca$ - aber es sollte noch
besser kommen.
Erst mal rein in den Skylon und mal checken, was die hier
so anbieten – Starbucks zum Beispiel, na da war doch erst mal ein verspätetes
Frühstück fällig.
Wir entschieden zunächst zu den Wasserfällen zu gehen und
die obligatorischen Neidfotos zu machen. Dort war auch das Visitor Center von
wo man die ganzen Touren buchen kann. Der Adventurepass war für knapp 55CA$ zu
haben. Nur leider enthielt er nicht das was wir wollten – z.B. Skylon Tower.
Nach einer ganzen Weile gingen wir zurück zum Skylon, um
einen Blick von oben über die
Niagarafälle zu bekommen (12,50 Ca$/P). Anstehen mussten wir nicht lange und
nach gut 20 min waren wir wieder unten.
Danach bequatschte ich den Parkplatzwärter, dass wir
abends nochmal wieder kommen durften, wenn wir schon 10Ca$ für den ganzen Tag
bezahlt hatten. Obwohl eigentlich ja nicht, machte er eine Ausnahme – muss wohl
an meinem Charme gelegen haben.
Auf dem anschließenden Spaziergang durch die Stadt merkten
wir, dass unser Motel gleich um die Ecke war. Dabei hatten wir die Navitante
vorher gefragt, wie weit es von den Fällen zu unserem Motel ist – 5 km. Da
hatte sie sich aber ein klein wenig vermacht.
Weiter die Tourimeile entlang bis wir zu unserem
Wagenzurückkehrten und die 500 Meter zum Motel zu einchecken fuhren.
Dann war Nachmittagsruhe bzw. –schläfchen angesagt.
Gegen 6 Uhr machten wir uns nochmal los zu Walmart, was
für Abendessen zu besorgen.
Kurz vor 21Uhr ging es nochmal zu den Niagarafällen, da
diese nachts beleuchtet werden und dieser Anblick war Pflichtprogramm. Außerdem
ergaben unsere nachmittäglichen Recherchen, dass es freitags und sonntags
zusätzlich ein Feuerwerk gibt. Also noch ein Grund mehr, das nächtliche Naturschauspiel
aufzusuchen.
Wir suchen uns ein geeignetes Plätzchen zum Fotoshooting.
Ein abgesperrter Bereich, von wo aus das Feuerwerk starten sollte, wies uns den
Weg.
So langsam füllte sich der Bereich um die Wasserfälle mit
Schaulustigen. Mit der Dämmerung begann das nächtliche Farbenspiel. Wir warten
eine gute Stunde, kurz nach 22 Uhr ging es mit dem Feuerwerk los - beides von
der kanadischen Seite.
Also mit Show und Shine, um etwas in Scene zu setzen,
macht den Nordamerikanern so schnell keiner was vor.
Welcher Anblick der "Neiägräs" hat Euch denn nun besser gefallen? Die US-asmerikanische oder die kanadische?
AntwortenLöschenGanz viele Grüße
Ulrike.
... ganz klar die kanadischen - ich glaub die Bilder sprechen auch für sich
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