Heute morgen Regen. Es war bereits 9 Uhr durch eh wir uns
in Bewegung setzten. Die Innenstadt von Huntsville sah heute morgen irgendwie verlassen
aus. Kaum Verkehr auf den Straßen und die Geschäfte, bis auf den einen oder
anderen Fastfooder, waren geschlossen.
| Innenstadt Huntsville heute Morgen |
Hm, Wochenende, so mit Laden zu, kennen die ja hier ja
nicht, und wenn doch – heute ist Montag. –War irgendein Feiertag?.Unsere flüchtige
Recherche ergab nichts. Vielleicht doch Außerdirische und wir haben mal wieder
nichts mitbekommen. Egal wir fuhren weiter die Südroute auf Nebenstraßen, soweit
möglich, nach Sudbury.
Auf dem Weg dorthin ging es ganz enspannt durch die Wälder,
an Seen und kleinen Siedlungen vorbei und da Matze die Navitante angewiesen
hatte, Highways zu meiden, kam diese der Forderung auch unbeirrbar nach.
| Nebenstrecke nach Sudbury |
| Muskoka Lake - Rosseau |
| Wildwechsel in Kanada |
Nun wussten wir auch warum wir einen SUV als
Transportmittel gewählt hatten. Also Geländeuntersetzung rein und ab ins Gebüsch.
Dieser Auflug wurde dann recht schnell abgebrochen, da der Weg offiziell
gesperrt war und wir bereits einen Aufsetzter intus hatten. Um die Integrität
unseres Fahrzeuges nicht weiter zu gefährden drehten wir um und setzten den Weg
auf befestigtem Untergrund fort.
| auf Abwegen |
| on the road again |
Mittlerweile zeigte sich auch die Sonne und es waren
27°C.
Ohne weitere Probleme erreichten wir gegen 14 Uhr die 160.000
Einwohner Stadt Sudbury. Diese schien uns wenig attraktiv und hatte bis auf
einen der höchsten Schornsteine der Welt nicht wirklich viel zu bieten.
Seit unserer Ankunft in Kanada ist uns vermehrt eine
weitere Fastfoodkette neben den üblichen Verdächtigen aufgefallen – Tim Hortens.
Da wir mit dieser Marke erst einmal nichts so richtig anfangen konnten,
ignorierten wir sie erst einmal. Aber der Laden war an fast jeder Ecke und in
jedem kleinen Nest zu finden - und heute war er dran.
In Sudbury legten wir
unser Mittagspause bei Tim ein. Das Angebot umfasst ein erweitertes Frühstücksortiment
von typisch amerikanischen Spezialitäten, wie Donuts und Muffins bis zu Bagels
und Sandwiches.
Wir erledigten also unser Nötigstens – essen und tanken,
mehr ging eh nicht, weil auch hier: Alle Läden zu.Und so entschieden wir, noch
ein paar Kilometer weiter nach Blind River zu fahren.
Die Route über den Highway 17 verlief ohne nennenswerte
Vorkommnisse, außer der Erkennnis, wenn man sich an die
Geschwindigkeitsbeschränkung hält, ist man ein Verkehrshindernis – kennt man
von Deutschland. Aber lieber so also von den Ordnungshütern zur Kasse gebeten
zu werden - und es waren heute eine Menge Kontrollen auf der Strecke.
Gegen 17 Uhr waren wir dann in Blind River am Motel
angekommen.
Beim Einchecken erklärte man uns, dass das Restaurant aufgrund
des Feiertages heute geschlossen hatte. AHA … also doch Feiertag und zwar …
Achtung, jetzts kommts – Victoria Day – natürlich, hätten wir auch selbst drauf
kommen können. Damit erklärte sich die absolut tiefentspannte Lage.
Nach einem Abstecher zum Hafen, um eine Blick über den
Huronsee zu werfen, und einer kleinen Runde durch die Stadt kehrten wir abermals
bei Tim Hortens ein – es war ja nichts anderes offen.
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