Nachdem ich im letzten Urlaub fremdgewandert bin, gibt es nun eine Fortsetzung nach bewährtem Konzept mit dem bewährten Reiseteam – nämlich Urlaub auf blauen Dunst mit Matze und mir.

Diesmal wollen wir 3 ½ Wochen den Osten Kanadas rund um die Großen Seen unsicher machen - ja natürlich, ist es klar, wenn wir die Großen Seen umrunden wollen, bleibt ein kurzer Abstecher in die USA nicht aus.

Wie immer an dieser Stelle der obligatorische Hinweis:

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie nachtanzen.

Arbeitstitel:

sight-See-ing - Kanna da oder Kanna da nich

oder

Nordamerikas Big 5

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Montag, 18. Mai 2015

18.05.15 Huntsville – Greater Sudbury – Blind River



Heute morgen Regen. Es war bereits 9 Uhr durch eh wir uns in Bewegung setzten. Die Innenstadt von Huntsville sah heute morgen irgendwie verlassen aus. Kaum Verkehr auf den Straßen und die Geschäfte, bis auf den einen oder anderen Fastfooder, waren geschlossen. 

Innenstadt Huntsville heute Morgen


Hm, Wochenende, so mit Laden zu, kennen die ja hier ja nicht, und wenn doch – heute ist Montag. –War irgendein Feiertag?.Unsere flüchtige Recherche ergab nichts. Vielleicht doch Außerdirische und wir haben mal wieder nichts mitbekommen. Egal wir fuhren weiter die Südroute auf Nebenstraßen, soweit möglich, nach Sudbury.

Auf dem Weg dorthin ging es ganz enspannt durch die Wälder, an Seen und kleinen Siedlungen vorbei und da Matze die Navitante angewiesen hatte, Highways zu meiden, kam diese der Forderung auch unbeirrbar nach. 

Nebenstrecke nach Sudbury

Muskoka Lake - Rosseau

Wildwechsel in Kanada

Nun wussten wir auch warum wir einen SUV als Transportmittel gewählt hatten. Also Geländeuntersetzung rein und ab ins Gebüsch. Dieser Auflug wurde dann recht schnell abgebrochen, da der Weg offiziell gesperrt war und wir bereits einen Aufsetzter intus hatten. Um die Integrität unseres Fahrzeuges nicht weiter zu gefährden drehten wir um und setzten den Weg auf befestigtem Untergrund fort.




auf Abwegen

on the road again

 
Mittlerweile zeigte sich auch die Sonne und es waren 27°C.

Ohne weitere Probleme erreichten wir gegen 14 Uhr die 160.000 Einwohner Stadt Sudbury. Diese schien uns wenig attraktiv und hatte bis auf einen der höchsten Schornsteine der Welt nicht wirklich viel zu bieten. 

Seit unserer Ankunft in Kanada ist uns vermehrt eine weitere Fastfoodkette neben den üblichen Verdächtigen aufgefallen – Tim Hortens. Da wir mit dieser Marke erst einmal nichts so richtig anfangen konnten, ignorierten wir sie erst einmal. Aber der Laden war an fast jeder Ecke und in jedem kleinen Nest zu finden - und heute war er dran. 

In Sudbury legten wir unser Mittagspause bei Tim ein. Das Angebot umfasst ein erweitertes Frühstücksortiment von typisch amerikanischen Spezialitäten, wie Donuts und Muffins bis zu Bagels und Sandwiches. 

Wir erledigten also unser Nötigstens – essen und tanken, mehr ging eh nicht, weil auch hier: Alle Läden zu.Und so entschieden wir, noch ein paar Kilometer weiter nach Blind River zu fahren. 

Die Route über den Highway 17 verlief ohne nennenswerte Vorkommnisse, außer der Erkennnis, wenn man sich an die Geschwindigkeitsbeschränkung hält, ist man ein Verkehrshindernis – kennt man von Deutschland. Aber lieber so also von den Ordnungshütern zur Kasse gebeten zu werden - und es waren heute eine Menge Kontrollen auf der Strecke.



Gegen 17 Uhr waren wir dann in Blind River am Motel angekommen. 

Beim Einchecken erklärte man uns, dass das Restaurant aufgrund des Feiertages heute geschlossen hatte. AHA … also doch Feiertag und zwar … Achtung, jetzts kommts – Victoria Day – natürlich, hätten wir auch selbst drauf kommen können. Damit erklärte sich die absolut tiefentspannte Lage.

Nach einem Abstecher zum Hafen, um eine Blick über den Huronsee zu werfen, und einer kleinen Runde durch die Stadt kehrten wir abermals bei Tim Hortens ein – es war ja nichts anderes offen.




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