Wetter heute Morgen etwas bedeckt bei 27°C.
Die Fahrt auf dem Highway nach Toronto verlief ohne
nennenswerte Ereignisse. Nebenstrecken an der Küste des Ontariosee waren laut
Navi nicht vorgesehen.
Wir wählten ein Motel etwa 20km außerhalb in
Flughafennähe, da die zentrumsnahen preislich doch rechte intensiv waren. Also
mussten wir uns die Zeit zur Reinfahren in die City ans Bein binden.
Auf der
Suche nach einem geeigneten Parkplatz ließen wir diesmal etwas mehr Sorgfalt
walten. Gut, dass unser Motel gleich um die Ecke liegen würde konnten wir
ausschließen, aber die Parkplatzpreise differierten doch schon etwas. Wir
fanden einen für 5Ca$ für den ganzen Tag – einen günstigeren fanden wir
wirklich nicht.
Der erste Weg führte zum CN Tower für den obligatorischen
Überblick. Während das Wetter beim Eintritt in den Tower noch recht sonnig war,
zogen bei unserer Ankunft auf dem Skydeck Wolken auf, die die Sicht einschränkten,
bis es dann schließlich auch zu regnen begann.
Nach ca.einer halbe Stunde verließen wir den CN Tower,
der Regen hatte aufgehört und wir setzen unser Programm fort. Da wir unseren
Reiseführer im Auto liegen gelassen hatten, mussten wir noch einmal zurück, da
wir ja sonst völlig orientierungslos gewesen wären.
Beim zweiten Anlauf
unseres Tagesprogrammes fing es dann wieder an zu regnen und wir bekamen den
Buckel gewaschen. Wir flüchteten erst einmal in einen Starbucks, um zu sichten
wie wir unter diesen unbestimmten Wetterverhältnissen das besten machen könnten
und entschieden in den Untergrund von Toronto abzutauchen, da auch hier ein
weit verzweigtes Tunnelsytem, names PATH, existiert.
Doch leichter gesagt als getan. Wie
schon in Montreal taten wir uns mit dem Einstieg in die Unterwelt etwas schwer.
Der nächste Einstiegspunkt sollte irgendwo am CN Tower sein. Nach mehrmaliges
Nachfragen fanden wir ihn auch – natürlich durchnässt, denn es hatte nach einer
kurzen Trockenphase wieder begonnen zu regnen.
Normalerweise ist der Einstieg nicht das Thema. Wenn man
sich in der Innenstadt befindet sucht man einfach den nächsten Shoppingtempel
auf und man ist drin. Wir befanden und allerdings weiter außerhalb und da
gestaltet es sich schon schwieriger. Wir wollen ja schließlich auf kürzestem
Wege hinunter, um nicht weiter als Amphibien hier oben umherspringen zu müssen.
Also pirschten wir uns bei Regen durch die unterirdischen
Tunnel durch die Stadt, bei Außenkontakt Wetterlage prüfen und dann unten
weiter.
Doch leider haben die meisten Läden hier unten am Wochenende geschlossen, die Shopping Center natürlich nicht.
Zwischendurch kam uns Überlegung, ob wir die Stadtbesichtigung
abbrechen, schließlich wollten wir Toronto nicht nur untertage sehen, sondern so
von oben und außen wäre auch nicht schlecht.
Dann hörte es langsam auf zu regnen und wir beschlossen
weiter zu gehen.
In der Yong Street ereilte uns wiedermal Regen und wir tauchten
ab bis wir an der City Hall wieder Tageslicht ohne Niederschlag schnupperten.
Von da aus ging es Übertage weiter, entlang der Yong Street bis zum
Parlamentsgebäude und durch Chinatown zurück.
Wieder am Auto fuhren wir noch einen Abstecher zum Hafen.
Ein Foto der Skyline trotz des trüben Wetters musste sein und anschließend zurück
zum Motel, welches wir gegen 8 Uhr erreichten Das Abendessen fand im
Motelrestaurant statt – italienisch.
Das heutige Programm hatte es in sich – 2 ½ h Autofahrt,
in knapp 7h gut 20 km gelaufen und das noch halb durchnässt - uns hats gereicht.
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