Nachdem ich im letzten Urlaub fremdgewandert bin, gibt es nun eine Fortsetzung nach bewährtem Konzept mit dem bewährten Reiseteam – nämlich Urlaub auf blauen Dunst mit Matze und mir.

Diesmal wollen wir 3 ½ Wochen den Osten Kanadas rund um die Großen Seen unsicher machen - ja natürlich, ist es klar, wenn wir die Großen Seen umrunden wollen, bleibt ein kurzer Abstecher in die USA nicht aus.

Wie immer an dieser Stelle der obligatorische Hinweis:

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie nachtanzen.

Arbeitstitel:

sight-See-ing - Kanna da oder Kanna da nich

oder

Nordamerikas Big 5

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Samstag, 30. Mai 2015

29.05.2015 Buffalo – Niagara Falls (Ontario)



Heute sonnig bei 24°C. 

Wir hatten zwei Möglichkeiten die Grenze nach Kanada zu passieren. Zum einen gleich hier in Buffalo oder in Niagara Falls. Uns schien es hier in Buffalo über die Peace-Bridge einfacher als über die touristenüberlagerte Rainbow Bridge direkt an den Fällen. Und so war es auch. Die Ami´s interessierten sich überhaupt nicht für uns, nach dem Motto „Hauptsache raus“.

Grenzübergang
Die Kanadier kontrollierten nur die Pässe stellten 2 Fragen und das wars. Keine Gepäckkontrolle o.ä., - und wir hatten uns noch vorher einen Kopf gemacht über die vier Bierbüchsen, die Matze nicht mehr geschafft hatte vorher zu leeren. So was nenn ich einen entspannten Grenzübergang. 

Achja …Maut war natürlich auch noch fällig 3,75 Ca$.

Gegen 10 erreichten wir unser Motel - Checkin war aber erst ab halb 3 möglich. 

Also kurvten wir ein wenig durch die Stadt und suchten eine Parkplatz möglichst dicht an den Fällen Am Skylon Tower bekamen wir einen für ganze 10Ca$ den ganzen Tag – Schnäppchen, dachten wir, da an den Parkuhren direkt an den Fällen schon 5 Ca$ für eine halbe Stunde fällig waren. Soweit so gut, nur kosteten die Parkplätze100m weiter nur noch 5Ca$ - aber es sollte noch besser kommen.

Erst mal rein in den Skylon und mal checken, was die hier so anbieten – Starbucks zum Beispiel, na da war doch erst mal ein verspätetes Frühstück fällig.

Wir entschieden zunächst zu den Wasserfällen zu gehen und die obligatorischen Neidfotos zu machen. Dort war auch das Visitor Center von wo man die ganzen Touren buchen kann. Der Adventurepass war für knapp 55CA$ zu haben. Nur leider enthielt er nicht das was wir wollten – z.B. Skylon Tower.




Nach einer ganzen Weile gingen wir zurück zum Skylon, um einen Blick  von oben über die Niagarafälle zu bekommen (12,50 Ca$/P). Anstehen mussten wir nicht lange und nach gut 20 min waren wir wieder unten. 


Danach bequatschte ich den Parkplatzwärter, dass wir abends nochmal wieder kommen durften, wenn wir schon 10Ca$ für den ganzen Tag bezahlt hatten. Obwohl eigentlich ja nicht, machte er eine Ausnahme – muss wohl an meinem Charme gelegen haben.

Auf dem anschließenden Spaziergang durch die Stadt merkten wir, dass unser Motel gleich um die Ecke war. Dabei hatten wir die Navitante vorher gefragt, wie weit es von den Fällen zu unserem Motel ist – 5 km. Da hatte sie sich aber ein klein wenig vermacht.
Weiter die Tourimeile entlang bis wir zu unserem Wagenzurückkehrten und die 500 Meter zum Motel zu einchecken fuhren.

Die gesamte Innenstadt kommt einem, vor wie ein Freizeitpark, ala Disneyworld.




Dann war Nachmittagsruhe bzw. –schläfchen angesagt.

Gegen 6 Uhr machten wir uns nochmal los zu Walmart, was für Abendessen zu besorgen.
Kurz vor 21Uhr ging es nochmal zu den Niagarafällen, da diese nachts beleuchtet werden und dieser Anblick war Pflichtprogramm. Außerdem ergaben unsere nachmittäglichen Recherchen, dass es freitags und sonntags zusätzlich ein Feuerwerk gibt. Also noch ein Grund mehr, das nächtliche Naturschauspiel aufzusuchen. 

Wir suchen uns ein geeignetes Plätzchen zum Fotoshooting. Ein abgesperrter Bereich, von wo aus das Feuerwerk starten sollte, wies uns den Weg.

So langsam füllte sich der Bereich um die Wasserfälle mit Schaulustigen. Mit der Dämmerung begann das nächtliche Farbenspiel. Wir warten eine gute Stunde, kurz nach 22 Uhr ging es mit dem Feuerwerk los - beides von der kanadischen Seite. 









Also mit Show und Shine, um etwas in Scene zu setzen, macht den Nordamerikanern so schnell keiner was vor.

2 Kommentare:

  1. Welcher Anblick der "Neiägräs" hat Euch denn nun besser gefallen? Die US-asmerikanische oder die kanadische?

    Ganz viele Grüße
    Ulrike.

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    1. ... ganz klar die kanadischen - ich glaub die Bilder sprechen auch für sich

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