Das Wetter heute Morgen war recht freundlich. Nicht, dass
es sommerlicher Züge angenommen hätte, aber zumindest regnete es nicht mehr und
hatte 13°C. Und die Aussichten standen gar nicht schlecht, dass es sich in die
richtige Richtung entwickeln würde.
Als Erstes machten wir unserem Motelbetreiber klar, dass
wir noch einen Tag hier verbringen wollten – kein Thema.
Dann ab in die Stadt. Unseren Wagen stellten wir in der
Altstadt für schnäppchenhafte 4Ca$/h ab und gingen zu Fuß weiter.
Durch kleine Gassen und Treppen schlichen wir auf die Anhöhe
der Oberstadt.
Ein paar Schritte weiter kamen wir zum Château Frontenac,
einem Luxushotel und zentralen Gebäude im Stadtbild Québecs. Über eine laaange
Treppe ging es zur Dufferin-Terrasse, von wo man einen sehr schönen Ausblick über
die Stadt und den Sankt-Lorenz-Strom hat.
Mittlerweile kam auch die Sonne zum Vorschein und es
fühlte sich schon ein wenig sommerlich an.
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| Chateau Frontenac |
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| Blick über die Stadt von der Dufferin-Terrasse |
Anschließend entlang der Stadtmauer zur Zitadelle von
Québec, einer sternförmigen Festungsanlage, wo wir auch einen kurzen Blick
hineinwarfen, aber auf eine geführte Tour keinen so richtigen Bock hatten.
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| Zitadelle von Québec |
Auf dieser Runde kamen wir am Stadttor vorbei, ein Stück
durch die Straßen der Unterstadt und zurück zum Rathaus und Notre-Dame de
Québec. Dort warfen wir noch einen Blick ins Innere der Kathedrale.
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| ein Stadttor |
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| Straßen der Unterstadt |
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| Notre-Dame von innen |
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| Notre-Dame de Québec |
Es war kurz nach Mittag und es ging weiter durch die
Unterstadt, durch kleine Gassen mit Bars, Restaurants, Boutiquen und kleinen
Trödelläden.
Die Mittagspause legten wir am Place Royale in der
Unterstadt ein Dieser Platz wurde aufwändig restauriert und ist die Stelle
ältester französischer Besiedlung im heutigen Québec.
Im dem Cafe fragte Bedienung kurz nach unserer Herkunft –
Germany - und dann ging es auf Deutsch weiter – na, es geht doch.
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| Place Royale |
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| Place Royale mit Notre-Dame-des-Victoires |
Aufgrund des Wetters hatten wir draußen niedergelassen.
Kurz darauf nahm jemand am Nebentisch Platz und fragte ebenfalls woher wir
kämen und schon bekamen wir, auf Englisch, einen Monolog des Einheimischen. Mir
blieb nur bejahendes Nicken.
Die französische Fassade bröckelt eine wenig –
Bedienungen die deutsch sprechen, Einheimische, die von selbst englisch reden,
keine französischen Autos fahren - wir
sind eben doch auf dem Nordamerikanischen Kontinent.
Zum Nachmittag fuhren wir zum Wasserfall Chute-Montmorency.
Auch hier sind natürlich Parkgebühren von12Ca$ zu entrichten. Ich glaube, wir
haben auf dieser Tour mehr Kosten für Parkgebühren gehabt als für Übernachtungen.
Zum Wasserfall selbst hat man 3 Möglichkeiten
hinzukommen. Erstens, man fährt für rund 11Ca$ mit der Seilbahn. Zweitens, man
läuft hinauf über eine steile Treppe mit gefühlten 300.000 Stufen. Übrigens ist
diese bei den Fitnessfans hier sehr beliebt – die joggen hier stundenlang hoch
und runter.
Drittens, man nimmt das Auto, wenn man weiß, wie man
hochkommt. Wir wußten es zu diesem Zeitpunkt nicht, ergo nahmen wir die ….
Treppe. Wir waren ja heute schon im Training.
Oben angekommen sahen wir, dass hier oben eine Art Park
war, der natürlich mit dem Auto anzufahren ist.
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| "die Treppe" von unten |
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| "die Treppe" von oben |
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| der Matze ... na ja |
Tja Wissen ist Macht und Nichtwissen … läßt einen
Treppensteigen.
Wir nahmen es sportlich und machten die Runde mit dem
Abstieg komplett.
Damit ist unser Pensum Treppensteigen ist für die
nächsten Wochen erfüllt.
Im Anschluss fuhren wir noch Stück auf dem Hwy 138, in
der Annahme noch etwas Flusslandschaft mitnehmen zu können. Aber wirklich
sehenswert war da nichts Autobahn halt mit dichter Bewucherung des Ufers.
Zum Abendessen fuhren wir noch ein bisschen rum und
landeten schließlich wieder bei Mikes.