Nachdem ich im letzten Urlaub fremdgewandert bin, gibt es nun eine Fortsetzung nach bewährtem Konzept mit dem bewährten Reiseteam – nämlich Urlaub auf blauen Dunst mit Matze und mir.

Diesmal wollen wir 3 ½ Wochen den Osten Kanadas rund um die Großen Seen unsicher machen - ja natürlich, ist es klar, wenn wir die Großen Seen umrunden wollen, bleibt ein kurzer Abstecher in die USA nicht aus.

Wie immer an dieser Stelle der obligatorische Hinweis:

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie nachtanzen.

Arbeitstitel:

sight-See-ing - Kanna da oder Kanna da nich

oder

Nordamerikas Big 5

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Dienstag, 26. Mai 2015

26.05.15 Port Clinton – Sandusky



Heute sonnig bis leicht bewölkt. 

Es war Ausschlafen angesagt. Da heute der Wasch und Ruhetag eingelegt werden sollte, fuhren wir 15 Meilen weiter nach Sandusky und nisteten uns gleich im nächstbesten Motel ein. 

Zuerst ging es ans Wäschewaschen. Währenddessen sich die Trommel drehte, drehten wir uns und zwar um, zur gegenüberliegenden Straßenseite zu Subway frühstücken. 

Gegen Mittag waren wir mit unseren heutigen Pflichtprogramm durch und wollten uns den Höhepunkt dieser Ortschaft ansehen, auf den uns Ranshid, unser indischer Motelbetreiber bereits beim einchecken nochmals aufdringlicherweise aufmerksam machte – den Cedar Point.

Die Temperaturen stiegen mittlerweile auf lauschige 31°C.

Wir waren der Annahme, es handele sich um einen Aussichtspunkt, Strand o.ä auf der vorgelagerten Insel. Aber bereits auf dem Weg reifte in uns die Erkenntnis, dass es sich um einen Vergnügungspark handeln musste. Jedenfalls ließen die am Straßenrand befindlichen Werbe-und Hinweisschilder wenig Spielraum für Interpretationen. Und tatsächlich standen wir am Ende der Straße vor einem Parkplatz und sollten gleichmal 25$ Parkgebühren und 45$ Eintritt (natürlich plus Steuern) berappen. 

Da nun schon Nachmittag war und wir auch so überhaupt keinen Bock auf Achterbahn hatten (schließlich wollten wir heute einen Ruhetag einlegen) drehten wir wieder um (Die Achterbahnfans können sich an dieser Stelle Luft machen).

Aufgrund der Temperaturen verzogen wir uns ins temperierte Einkaufszentrum. Dort trotteten wir ein wenig rum und fuhren zurück in Motel. I

ch machte dort ein kleines Nachmittagsschläfchen bevor wir am späten Nachmittag uns nochmal in Richtung Waterfront in Bewegung setzten. Aber so richtig Spektakuläres war dort auch nicht los und so drehten wir noch eine Runde zum Cedar Point, aber diesmal von der anderen Seite. Auf diesem Teil haben es sich anscheinend die etwas besser Situierten eingenistet, jedenfalls nach den Häuschen zu urteilen, die den Weg säumten.

Historical Waterfront

Historical Waterfront

Marina

Auf dem Rückweg hielten wir für unser Abendessen noch kurz bei Papa John Pizza für Cheesesticks an. Damit und einem Glas Rotwein machten wir es uns dann in unserem Motel bequem, während draußen das Wetter umschlug und eine etwas stürmischen Gangart einlegte.

Sand-Dusky - jetz wussten wir, woher der Name kommt

Den Rest des Abends ließen wir alle Fünfe grade sein.

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