Nachdem ich im letzten Urlaub fremdgewandert bin, gibt es nun eine Fortsetzung nach bewährtem Konzept mit dem bewährten Reiseteam – nämlich Urlaub auf blauen Dunst mit Matze und mir.

Diesmal wollen wir 3 ½ Wochen den Osten Kanadas rund um die Großen Seen unsicher machen - ja natürlich, ist es klar, wenn wir die Großen Seen umrunden wollen, bleibt ein kurzer Abstecher in die USA nicht aus.

Wie immer an dieser Stelle der obligatorische Hinweis:

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie nachtanzen.

Arbeitstitel:

sight-See-ing - Kanna da oder Kanna da nich

oder

Nordamerikas Big 5

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Sonntag, 24. Mai 2015

22.05.15 Muskegon – Chicago



Das Wetter heute sonnig mit 18°C.

Auf unserem Weg nach Chicago kamen wir in Holland vorbei. Hier sollte sich ein  Outlet befinden, wo wir mal auf einen schnellen Shop anhalten wollten. Als wir ankamen sah alles irgendwie so unbelebt aus. Da war wohl schon alles ausverkauft. 

Wir fuhren weiter auf der Interstate. Die Fahrt an sich verlief recht unspektakulär, der Verkehr rollte so, mal mehr mal weniger dicht, bis Chicago. Dort dann auf dem Expressway Stau, bedingt durch Baustellen. 




Unser Hotel das Hilton Garden fanden wir dank der Navitante recht schnell. Das Hotel ist zentral gelegen, sodass alle Sehenswürdigkeiten per Fuß zu erreichen sind. 

Anmerkung: Das Hilton war das günstigste im Stadtzentrum mit rund 560$ für 3 Übernachtungen.

Allerdings sind die Parkpreise hier eine Frechheit - 64$ pro Tag - fürs Selbstparken sind immer noch 46$ pro Tag fällig. Es gibt zwar noch jede Menge weitere Parkhäuser und –plätze. Aber preislich nehmen die sich im ganzen Innenstadtbereich nichts.

Unser Zimmer liegt in der 21 Etage nur der Blick könnte etwas besser sein, da auch in dieser Höhe noch andere Gebäude die Sicht einschränken. Egal wir wollen Chicago schließlich nicht vom Hotel aus erkunden, sondern mitten rein. 

Und so führte unser erster Weg zum Willis Tower (früher Sears Tower) um einen Überblick über die Stadt zu bekommen. Aber als erstes hieß es über eine Stunde Anstehen an der Kasse. Dann wieder 15 min warten bis zur unvermeidbaren Videovorführung. Danach wieder … richtig, warten auf den Fahrstuhl um endlich zum Skydeck zu gelangen. 

Brücke über den Chicago River

Willis Tower

Der Blick von hier oben ist natürlich sehenswert und phantastisch. Auch haben sie hier oben Glaserker angebracht, sodass man einen direkten Blick nach unten hat - Therapie für Leute mit Höhenangst. Doch auch davor natürlich … warten. Das macht umso mehr Spaß, wenn Leute sich in der Ecke häuslich einrichten, in der Form, dass in sämtliche Posen stehend, liegend Fotos, insbesondere Selfies, geschossen werden und am besten die Nachbearbeitung noch vor Ort und Stelle gemacht wird. 

Blick vom Willis Tower nach Süden

Blick vom Willis Tower - Hancock Center

Blick vom Willis Tower auf Fiels Museum und Shedd Aquarium

Blick vom Willis Tower nach Osten

Blick vom Willis Tower senkrecht nach unten

Nach dem Rundgang hieß es wieder warten auf den Fahrstuhl nach unten. In Summe haben wir 2 ½ h hier zu gebracht, 2h davon mit warten. 

Inzwischen war es recht frisch geworden, so dass wir erst einmal einen Abstecher zurück ins Hotel machten, um ein Jäckchen überzuziehen. 

Danach ging es noch einmal los zur Magnificient Mile mit Wrigley Building und Trump-Tower, am Chicago River entlang, weiter zum Hafen und wieder zurück. 



Gleich bei unserem Hotel um die Ecke befand sich das Hardrock Cafe, in dem wir zu Abend aßen.

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