Nachdem ich im letzten Urlaub fremdgewandert bin, gibt es nun eine Fortsetzung nach bewährtem Konzept mit dem bewährten Reiseteam – nämlich Urlaub auf blauen Dunst mit Matze und mir.

Diesmal wollen wir 3 ½ Wochen den Osten Kanadas rund um die Großen Seen unsicher machen - ja natürlich, ist es klar, wenn wir die Großen Seen umrunden wollen, bleibt ein kurzer Abstecher in die USA nicht aus.

Wie immer an dieser Stelle der obligatorische Hinweis:

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie nachtanzen.

Arbeitstitel:

sight-See-ing - Kanna da oder Kanna da nich

oder

Nordamerikas Big 5

DSGVO

Dieser Blog ist samt seiner Unterseiten und Verlinkungen auf die einzelnen Reiseberichte rein privat.
Diese unterliegen nach Art.2 Abs.2c nicht den Bestimmungen der DSGVO.

Montag, 25. Mai 2015

24.05.15 Chicago



Wetter bewölkt heute Morgen 18°C.

Nach dem anstrengenden gestrigen Tag war heute erstmal ausschlafen angesagt. 10 Uhr Frühstück bei Starbucks. Für heute hatten wir uns einen ruhigeren Tag vorgenommen und zwar mit einem typisch amerikanischen Zeitvertreib - uns ein Baseballspiel anzusehen.

Mit der U-Bahn, mit der wir gestern bereits Probe gefahren waren, ging es dann zum  US Celluar Field, dem Heimstation der White Sox. Heutiger Gegner der Sox waren die Minnesota Twins. Die Eintrittskarten für 43$/P waren fix an der Stadionkasse besorgt.13 Uhr begann die Show mit singen der Nationalhymne und celebralem Vorstellen der Spieler. 





Das Wetter weiterhin bewölkt bei 23°C.

Solch ein Spiel ist schon eine witzige Angelegenheit. Die Hälfte der Zuschauer kommt anscheinend erst, wenn das Spiel schon läuft - so bis zum 4 Inning sind dann auch die Letzten eingetrudelt.


Dann hatte das Ganze mehr was von einem Wochenmarkt mit Sonntagnachmittagplausch. Bei den meisten hatte ich den Eindruck, dass sie das Spiel eher weniger interessierten, als das Gespräch mit dem Sitznachbarn. Viele schauten nicht einmal zu, sondern unterhielten sich mit Hintermann oder –frau. Dann zwischendurch jedes Mal die Völkerwanderung zu den Fressständen. 







Auch ich bestellte einen Premium HotDog für 5,75$. Ich erhielt ein nacktes Würstchen in einem schwammigen Brötchen – und das wars – keine Beilagen nicht mal Ketchup oder Senf. Was hätte ich wohl bekommen, wenn ich das Standardhündchen genommen hätte? – Ein weiches Brötchen mit einem Bild von einem Würstchen auf der Pappschachtel?

Zwischen den Innings gab es weitere Showeinlagen, wie Maskottchenrennen oder Wettessen und gemeinschaftlicher Bejubelung hochverdienter Veteranen.

Gegen halb 4Uhr, kurz vor Ende des Spieles, begann es dann doch zu regnen. Wir entschieden uns, nachdem auch schon ein Großteil des Publikums das Stadion verlassen hatte, uns zu verdrücken. Wir würden sowieso nichts verpassen, da die Sox weit hinten lagen. Und da das Spiel entschieden war, erwarteten wir auch keine Heldentaten mehr.

Wir also mit den Massen, die ebenfalls entschieden hatten, das Ende des Spiels nicht mehr abzuwarten, wieder in die U- Bahn rein.


Der Regen hielt sich bis zum Hotel. Was also machen mit dem angerissen Nachmittag? Bei Macy´s waren wir schon also einen Abstecher zu Nordstrom. Aber auch da war kein Schnäppchen zu machen, obwohl überall „Sale“ stand. Irgendwie verstanden die da was anders als wir.

Den Rest des Abends vergammelten wir auf dem Zimmer, da uns die Anstrengung der letzten Tage eingeholt hatte.

2 Kommentare:

  1. Wenn Ihr es beim Baseball ao lange ausgehalten habt: Haben sich die Spielregeln für Euch erschlossen?
    Bitte um gelegentliche Nachhilfe.
    Ulrike.

    AntwortenLöschen
  2. äähm... nicht so ganz. Vor allem die Gestaltung der Inning gab uns Rätzel auf.

    AntwortenLöschen