Nachdem ich im letzten Urlaub fremdgewandert bin, gibt es nun eine Fortsetzung nach bewährtem Konzept mit dem bewährten Reiseteam – nämlich Urlaub auf blauen Dunst mit Matze und mir.

Diesmal wollen wir 3 ½ Wochen den Osten Kanadas rund um die Großen Seen unsicher machen - ja natürlich, ist es klar, wenn wir die Großen Seen umrunden wollen, bleibt ein kurzer Abstecher in die USA nicht aus.

Wie immer an dieser Stelle der obligatorische Hinweis:

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie nachtanzen.

Arbeitstitel:

sight-See-ing - Kanna da oder Kanna da nich

oder

Nordamerikas Big 5

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Sonntag, 24. Mai 2015

23.02.15 Chicago



Das Wetter heute sonnig bei 24°C.

Heute hatten wir ein volles Programm.

Wir begannen mit einem Spaziergang am Hafen entlang bis zum Adler Planetarium. Von hier erhielten wir einen sehr schönen Blick von Chicagos Skyline. 

Chicago River mit Trump Tower

Chicago River
Hafen mit Blick auf Skyline

Hafen

Buckinham Fountain noch ohne Wasserspiele

Chicago Skyline
Dann weiter am Shedd Aquarium vorbei zum Field Museum (Eintritt 25$/P Discovery Pass). Und hier trafen wir Sue – das vollständigste, besterhaltene und größte bekannte Tyrannosaurus Rex Skelett.

John G. Shedd Aquaruim

Field Museum of Natural History

Darf ich vorstellen ... Sue - Tyrannosaurus Rex
Wir verbrachten ca.3h in der Ausstellung, die weitere Dinoskelette beinhaltete. Zudem gab es noch Themengebiete, wie den pazifischen Raum, das alte Ägypten, Tiere, Pflanzen, Vikinger und vieles mehr. Wenn wir uns alles hätten anschauen wollen, ein ganzer Tag hätte nicht gereicht. 



Evolutionsstufen - links der moderne Mensch

Zurück zum Zentrum ging es durch den Grand Park mit dem Buckingham Fountain, der bei unserer Ankunft mit seinen Wasserspielen begann, weiter durch den Millennium Park mit der Cloud Gate aka The Bean.

Grant Park

Buckingham Fountain

Cloud Gate alias The Bean

The Bean - Spigelungen und ...

...Verzerrungen

Skyline in The Bean

Vom Zentrum sollte es dann mit der U-Bahn nach Chinatown gehen. Als wir ankamen sah es dermaßen langweilig und abgerockt aus, daß wir gleich wieder umkehrten zurück ins Zentrum zu Macy´s. Aber da war irgendwie kein guter Deal zu machen. Die Preise orientieren sich am allgemeinen Preisniveau, welches hier schon sehr hoch hängt. 

Chinatown

Zurück über die Magnificent Mile zur Pizzeria Uno, eine originale Deep Dish Pizza essen. 

Das Bestellritual ist schon besonders. Man kann nicht einfach reingehen und sich einen Platz geben lassen – Reservieren geht auch nicht – hatten wir bereits gestern nachgefragt. Also man geht zu dem Eingangspagen und lässt sich dann eine Speisekarte aushändigen. Wenn man dann weiß, was man möchte, geht man wieder hin und teile ihm seine Menuwahl mit. Darauf reserviert einen Tisch auf deinen Name und gibt eine Zeit, wann der Tisch zur Verfügung steht – man kann auch eine Telefonnummer hinterlassen und erhält dann eine Benachrichtigung auf die bevorstehende Fütterung. Wir mussten nur 30min warten und entschieden für diese Option. Wir nahmen im Vorzimmer, welches den Charme einer Bushaltestelle hatte, Platz und harrten der Dinge. Es war ganz witzige zu beobachten, wie die Leute rein und wieder rauskamen, der Eingangspage seine Speisekartenflyer verteilte und die Bedienung sich mit den Essen durch die wartenden Massen durchschlängelte. Mittlerweise waren die Wartezeiten für Neuankömmlinge auf über eine Stunde angestiegen. Ich weiß nicht, nach was für einem System die die Platzverwaltung machen, aber die scheinen Übung darin zu haben, jedenfalls waren wir nach 30 min an unserem Platz.

In der Gaststube ging laut und eng zu. Einige Amerikaner haben eine Unterhaltungslautstärke entwickelt, die einem Marktschreier gleicht. Man verstand ja seine eigenen Gedanken nicht mehr. 

Wir hatten dafür auch einen sehr schönen Platz abbekommen - direkt neben der Toilette, die auch recht gut frequentiert war. –und so hatten wir neben der Geräuschkulisse auch noch die wartenden Toilettengäste neben uns am Tisch stehen. Vielleicht wäre hier auch das Platzverwaltungssystem angebracht – Was müssen Sie? Bitte warten sie draußen, ihr Toilettensitz wird in 30 min frei. 

Die Nachfrage nach einem anderen Tisch erübrigte sich von selbst.
Von dem allen mal abgesehen, war dies eine urige Kneipe , die die Originalität und Besonderheit Chicagos Gaststättenlandschaft widerspiegelt.

Die Pizza an sich war lecker und mit der kleinsten Größe auch völlig ausreichend.

Am späteren Abend wagten wir uns per U-Bahn noch einmal zum Planetarium - Skyline bei Nacht. Als Höhepunkt durften wir noch ein Feuerwerk genießen, welches anlässlich des bevorstehenden Memorial Days vom NavyPier gestartet wurde.

Nachts vorm Museum

Skyline bei Nacht

Skyline Panorama

Feuerwerk vom Navy Pier

Feuerwerk vom Navy Pier
Der Rückweg erfolgte, wie schon am Nachmittag, zu Fuß vorbei am Buckingham Fountain, der nachts beleuchtet auch noch ein paar spektakuläre Bilder brachte, bis er 23Uhr abgeschaltet wurde.

Buckinham Fountain
Auf dem letzten Stück fingen wir noch einig Nachtimpressionen ein. Es waren um diese Zeit noch Himmel und Hölle unterwegs. selbst einige Autoclubs wie z.B. die LowRider Fraktion ließen ein paar Showeinlagen gucken.






Gegen Mitternacht errichten wir unser Hotel. Wir hatten heute ca.30km zu Fuß zurückgelegt und sind für heute ´n büschn im Eimer.

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