Nachdem ich im letzten Urlaub fremdgewandert bin, gibt es nun eine Fortsetzung nach bewährtem Konzept mit dem bewährten Reiseteam – nämlich Urlaub auf blauen Dunst mit Matze und mir.

Diesmal wollen wir 3 ½ Wochen den Osten Kanadas rund um die Großen Seen unsicher machen - ja natürlich, ist es klar, wenn wir die Großen Seen umrunden wollen, bleibt ein kurzer Abstecher in die USA nicht aus.

Wie immer an dieser Stelle der obligatorische Hinweis:

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie nachtanzen.

Arbeitstitel:

sight-See-ing - Kanna da oder Kanna da nich

oder

Nordamerikas Big 5

DSGVO

Dieser Blog ist samt seiner Unterseiten und Verlinkungen auf die einzelnen Reiseberichte rein privat.
Diese unterliegen nach Art.2 Abs.2c nicht den Bestimmungen der DSGVO.

Sonntag, 17. Mai 2015

17.05.15 Arnprior - Ottawa – Huntsville



Heute 7 Uhr aufstehen. Da wir unser gestriges Programm in Ottawa aufgrund der Übernachtungsirritation nicht abarbeiten konnten, sollte es heute fortgesetzt werden. 

Ergo hieß es 8 Uhr los, die 70 km zurück nach Ottawa.

Wir steuerten das gleiche Parkhaus im Zentrum wie gestern an und probierten unser Glück auf Neue und um es vorweg zu nehmen, war es auch heute kostenlos.

Vom Parlament Hill gingen wir zu den Schleusen am Rideau Kanal, dann weiter zur Nationalgalerie mit moderner Kunst auf dem Vorplatz. Ein kurzes Päuschen bei Starbucks war zeitlich auch noch drin bevor wir gegen 11 Uhr zu unserem heutigen Etappenziel aufbrachen. 







Achja … in Ottawa stieß dann unser Reisemaskottchen zu uns – ein Plüschelch – wir tauften in Erik.



Randnotiz: Das Wetter heute sonnig mit 24°C.

Bei Walmart füllten wir erst unseren Proviant auf und später in Arnprior den Tank unseres „Kleinwagens“. Da rauschten bis jetzt ca. 13l/100km durch. Die Spritpreise für Regular liegen zwischen 1,04 und 1,10Ca$. 

Der weitere Streckenverlauf auf dem Hwy. 60 führte durch den Algonquin Provincial Park.
Die Durchfahrt ist an sich kostenfrei, Anhalten auf den Parkplätzen hingegen kostet und zwar 17Ca$/Auto für das Tagesticket. –zu bezahlen am Parkeingang und dann das Permit gut sichtbar auf dem Armaturenbrett trapieren.



Nachdem wir stundenlang durch die Wildnis getapert, verfolgt von stechenden und beißenden Plagegeistern durch die Sümpfe getrieben worden sind stießen wir endlich auf das Nationaltier Kanadas - den Elch in diesem Falle ein Jungtier dem noch die Schaufeln fehlten Es war zwar nur einer, aber immerhin haben sich die stundenlangen Strapazen und die Schmerzen geloht. 




Nein, nun mal im Ernst, den Elch haben wir am Straßenrand entdeckt, bereits umringt von ein paar Duzend Touris – wahrscheinlich haben die Ranger ihn gegen seinen Willen dorthin gezerrt. Ich machte schnell ein paar Fotos, damit der Elch nicht den Eindruck hatte, umsonst dorthin gekommen zu sein.

Das Abendessen fiel in Form eines Picknicks am Ufer des Lake of Two Rivers aus. Zum Abschluss unseres Parkausfluges machten wir noch einen kleinen Waldrundspaziergang. Auf dem Streifzug entdeckten wir auch das eine oder andere Streifenhörnchen.
Desweiteren fielen uns einige dezente Markierungen an den Bäumen auf. Da war wohl ein Specht auf SPEED unterwegs, der einen Zerspanungsworkshop belegt hatte - das waren keine Löcher, das waren Krater. 








Teilweise waren die insektioden Plagegeister schon ganz schön aufdringlich. Es hielt sich im Allgemeinen in Grenzen, aber auf den Waldwegen waren persönliche Schutzmaßnahmen schon angebracht - und wenn es nur wild mit den Armen fuchteln und schreiendes Wegrennen war.

Vom Parkausgang hatten wir dann noch eine reichliche halbe Stunde bis zu unserem Motel in Huntsville.

Ich für meinen Teil muss sagen, das heutige Programm hat mir gereicht.

2 Kommentare:

  1. So einen Plüschelch will ich auch haben....Susi

    AntwortenLöschen
  2. Also der Jump ist ja der Knaller ;-) - LG, Mela...

    AntwortenLöschen