Nachdem ich im letzten Urlaub fremdgewandert bin, gibt es nun eine Fortsetzung nach bewährtem Konzept mit dem bewährten Reiseteam – nämlich Urlaub auf blauen Dunst mit Matze und mir.

Diesmal wollen wir 3 ½ Wochen den Osten Kanadas rund um die Großen Seen unsicher machen - ja natürlich, ist es klar, wenn wir die Großen Seen umrunden wollen, bleibt ein kurzer Abstecher in die USA nicht aus.

Wie immer an dieser Stelle der obligatorische Hinweis:

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie nachtanzen.

Arbeitstitel:

sight-See-ing - Kanna da oder Kanna da nich

oder

Nordamerikas Big 5

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Donnerstag, 14. Mai 2015

14.05.15 Bitterfeld – Frankfurt – Montreal


Die Nacht war mal wieder sehr kurz. 1Uhr hieß es aufstehen. 

Für unsere Anreise zum Flughafen Frankfurt entschieden wir uns mal wieder für das eigene Auto. Bus und besonders die Bahn werden zunehmen unattraktiver, sowohl preislich als auch Fahrplanorganisatorisch und nicht zuletzt durch die Streikfreudigkeit des Führungspersonals.

Gegen halb 3 war ich dann  bei Matze und wir setzten uns Richtung Frankfurt in Bewegung. Ach ja …aus organisatorischen Gründen habe ich die nächsten 3 ½  Wochen Fahrdienst. 

Die Fahrt an sich verlief ereignislos. Der nächtliche Verkehr hielt sich trotz des bevorstehenden Feiertages auf dem Niveau eines Feldweges zu Silvester. Die radelnden Himmelfahrtskommandos waren also so zeitig nicht unterwegs

Der Parkplatz, etwas außerhalb von Frankfurt in Flörsheim, war dank der Navitante schnell gefunden. Der Parkplatzwächter knurrte erst ein wenig rum, da wir eine Stunde zu früh dran waren und er jetzt keinen Platz in seinem Shuttle hatte. Ich knurrte zurück und es lief auf einmal alles problemlos.  Der Transfer  Richtung Flughafen erfolgte umgehend und dauerte ca. 15min.

Dann erst einmal einchecken, Leibesvisitation mit dummem Kommentar meinerseits, Passkontrolle und frühstücken.

Die Zeit bis zum Boarding nutze ich, um meinem ersten Gedanken zu digitalisieren.  

Der Flug ging 10.45Uhr mit 30 min Verspätung und  verlief an sich ruhig, nur die Landung war etwas holprig (Flugzeit 8h –Zeitunterschied -6h). Die Sitzabstände bei Air Canada waren auch für etwas größer geratene Mitteleuropäer ausreichend. Allerding ließ das Entertainmentprogramm deutlich zu wünschen übrig. Von den zwei in deutscher Sprache zu Verfügung stehenden Filmen entpuppte sich einer als Fake und statt deutsch gab ´s den in Spanisch – gracias.

12:30 Uhr dann Landung in Montreal, mit dem Bus 10$/P bis nach Downtown. 14Uhr Check in im Hotel.  

Unser erster Weg ging einmal um den Block durch Chinatown zum Alten Hafen und weiter zum Uhrenturm Tour de l’Horloge. Wieder zurück in der Altstadt schlenderten wir die Rue Notre-Dame entlang und machten anschließend eine kleine Kaffeepause bei Starbucks. Dann weiter zur Basilika Notre-Dame de Montréal.










Zu guter Letzt versuchten auch noch den Eingang zur  Ville intérieure, einem Netzwerk unterirdischen verzweigte Ladenpassagen zu finden, leider vergebens - naja man muss sich Eingang zur Unterwelt schon erarbeiten.

Auf dem Weg zurück fanden wir noch einen Supermarkt, der uns unser heutiges Abendbrot sicherte, da wir für ein Kneipendinner einfach zu breit waren.

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