Die Nacht war mal wieder sehr kurz. 1Uhr hieß es
aufstehen.
Für unsere Anreise zum Flughafen Frankfurt entschieden wir uns mal
wieder für das eigene Auto. Bus und besonders die Bahn werden zunehmen
unattraktiver, sowohl preislich als auch Fahrplanorganisatorisch und nicht
zuletzt durch die Streikfreudigkeit des Führungspersonals.
Gegen halb 3 war ich dann
bei Matze und wir setzten uns Richtung Frankfurt in Bewegung. Ach ja …aus
organisatorischen Gründen habe ich die nächsten 3 ½ Wochen Fahrdienst.
Die Fahrt an sich verlief ereignislos. Der nächtliche
Verkehr hielt sich trotz des bevorstehenden Feiertages auf dem Niveau eines
Feldweges zu Silvester. Die radelnden Himmelfahrtskommandos waren also so
zeitig nicht unterwegs
Der Parkplatz, etwas außerhalb von Frankfurt in Flörsheim,
war dank der Navitante schnell gefunden. Der Parkplatzwächter knurrte erst ein
wenig rum, da wir eine Stunde zu früh dran waren und er jetzt keinen Platz in
seinem Shuttle hatte. Ich knurrte zurück und es lief auf einmal alles
problemlos. Der Transfer Richtung Flughafen erfolgte umgehend und
dauerte ca. 15min.
Dann erst einmal einchecken, Leibesvisitation mit dummem
Kommentar meinerseits, Passkontrolle und frühstücken.
Die Zeit bis zum Boarding nutze ich, um meinem ersten
Gedanken zu digitalisieren.
Der Flug ging 10.45Uhr mit 30 min Verspätung und verlief an sich ruhig, nur die Landung war
etwas holprig (Flugzeit 8h –Zeitunterschied -6h). Die Sitzabstände bei Air
Canada waren auch für etwas größer geratene Mitteleuropäer ausreichend. Allerding
ließ das Entertainmentprogramm deutlich zu wünschen übrig. Von den zwei in
deutscher Sprache zu Verfügung stehenden Filmen entpuppte sich einer als Fake
und statt deutsch gab ´s den in Spanisch – gracias.
12:30 Uhr dann Landung in Montreal, mit dem Bus 10$/P bis
nach Downtown. 14Uhr Check in im Hotel.
Unser erster Weg ging einmal um den Block durch Chinatown
zum Alten Hafen und weiter zum Uhrenturm Tour de l’Horloge. Wieder zurück in der
Altstadt schlenderten wir die Rue Notre-Dame
entlang und machten anschließend eine kleine Kaffeepause bei Starbucks. Dann
weiter zur Basilika Notre-Dame de Montréal.
Zu guter Letzt versuchten auch noch den Eingang zur Ville intérieure, einem Netzwerk unterirdischen
verzweigte Ladenpassagen zu finden, leider vergebens - naja man muss sich
Eingang zur Unterwelt schon erarbeiten.
Auf dem Weg zurück fanden wir noch einen Supermarkt, der
uns unser heutiges Abendbrot sicherte, da wir für ein Kneipendinner einfach zu
breit waren.
euch einen schönen Urlaub..... Schwani
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