Nachdem ich im letzten Urlaub fremdgewandert bin, gibt es nun eine Fortsetzung nach bewährtem Konzept mit dem bewährten Reiseteam – nämlich Urlaub auf blauen Dunst mit Matze und mir.

Diesmal wollen wir 3 ½ Wochen den Osten Kanadas rund um die Großen Seen unsicher machen - ja natürlich, ist es klar, wenn wir die Großen Seen umrunden wollen, bleibt ein kurzer Abstecher in die USA nicht aus.

Wie immer an dieser Stelle der obligatorische Hinweis:

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie nachtanzen.

Arbeitstitel:

sight-See-ing - Kanna da oder Kanna da nich

oder

Nordamerikas Big 5

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Donnerstag, 4. Juni 2015

04.06.15 Québec – Montreal-Est



Das Wetter sonnig bei 22°C.

Von Québec aus ging es auf der Nordseite des Sankt-Lorenz-Stromes nach Montréal. Da ich in Québec eine Ausfahrt verpasst hatte, ereilte uns das ARRET Dilemma von Sorel. Ein Haufen kleine Gassen, natürlich Einbahnstraßen, und alle mit ARRET-Schildern geschmückt. 

Wie gesagt, diese Stoppschildregelung ist hier in Kanada und USA gängig, besonders in kleineren Ortschaften bzw. Vororten, aber was die in diesem Bundesstaat abziehen – ohne Worte.

Dann irgendwann hatten wir die Schikanen hinter uns und waren wieder auf Kurs. Der historische Königsweg - Chemin du Roy (Hwy 138) - folgt weitestgehend dem Uferverlauf und gibt des Öfteren den Blick auf den Strom frei. Viele kleine Ortschaften mit mitunter recht monumentalen Kirchen säumen den Weg.



Ein Stück hinter Trois-Rivières kamen wir an den Lac Saint-Pierre, ein 10km breiter und 35km langer See. 

Lac Saint-Pierre

Lac Saint-Pierre

Lac Saint-Pierre

Sankt-Lorenz-Strom bei Sorel-Tracy (gegenüberliegendes Ufer)

Gegen 4 Uhr erreichten wir unser Motel im Montréal-Est, einer Enklave im Stadtgebiet von Montreal.

Am frühen Abend fuhren wir die Mainstreet einmal hoch und runter auf der Suche nach einer geeigneten Location für´s Abendessen – bei St Hubert wurden wir fündig.

Doch zuvor sollte der nahliegende Walmart heimgesucht werden. Auch hier war es, wie schon in Sorel, ein Luftnummer - hauptsächlich NonFood. Da muss der québec´sche Walmart was mit seiner Angebotspalette etwas nicht mitbekommen haben.

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