Nachdem ich im letzten Urlaub fremdgewandert bin, gibt es nun eine Fortsetzung nach bewährtem Konzept mit dem bewährten Reiseteam – nämlich Urlaub auf blauen Dunst mit Matze und mir.

Diesmal wollen wir 3 ½ Wochen den Osten Kanadas rund um die Großen Seen unsicher machen - ja natürlich, ist es klar, wenn wir die Großen Seen umrunden wollen, bleibt ein kurzer Abstecher in die USA nicht aus.

Wie immer an dieser Stelle der obligatorische Hinweis:

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie nachtanzen.

Arbeitstitel:

sight-See-ing - Kanna da oder Kanna da nich

oder

Nordamerikas Big 5

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Dienstag, 2. Juni 2015

02.06.15 Sorel-Tracy – Québec



Auch heute wieder Regen und der Temperaturlimbo ging weiter,  7°C.

Morgens buchten wir gleich die heutige Übernachtungsmöglichkeit, um uns das Rumsuchen wie gestern zu klemmen.

Zu Beginn unserer Etappe mussten wir noch einmal durch das Stoppnest Sorel. Keine Ahnung an wievielen ARRET Schildern wir heute halten mussten. 
Der Brüller kam dann am Ortsausgang. Auf der zweispurigen Ausfallstraße, ohne Kreuzung die lediglich von Ausfahrten der anliegenden Gewerbe flankiert war, standen plötzlich zwei provisorisch hingestellte Stoppschilder. Erst hielt man, dann schaute man sich an und fuhr weiter – es gibt hier sehr eigenartige Menschen mit eigenartigen Hobbies. 
 
Ich glaube, ich werde diese Nacht von ARRET-Schildern träumen. 


der STOPP-Schild Wahn von Sorel-Tracy


Aus der verkehrsfreundlichen Stadt endlich raus folgten wir dem Hwy 132 ,später dann Hwy 30, entlang des St. Lorenz Stromes. Aufgrund des sagenhaften Wetter sah man die Landschaft wie in einer Waschküche  - alles nur schemenhaft.

ein Look out am St Lorenzstrom

ein Look out am St Lorenzstrom

Brücke über den St.Lorenzstrom bei Quebec

Gegen halb 3 Uhr erreichten wir Quebec, die französischste Stadt Frankreichs … äähm … ich meinte Kanadas. Man sah es an den Gebäuden, die recht europäisch daher kamen und überall sprach man französisch. Tja und unsere Französischkenntnisse waren auf dem Stand Boujour und Merci geblieben.

Selbst bei der Bestellung eines banalen Cheeseburgers bei McD scheiterte ich. Ich nahm dann einen Salat.

Das Wetter machte leider keine Anstalten sich zu bessern, also drehten wir nach einem nachmittäglichen Päuschen eine kleine Runde durch die Stadt, um sich einen groben Überblick zu verschaffen. 

Auf dem Rückweg kehrten wir bei Mike´s Beauport ein.

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