Auch heute wieder Regen und der Temperaturlimbo ging
weiter, 7°C.
Morgens buchten wir gleich die heutige Übernachtungsmöglichkeit,
um uns das Rumsuchen wie gestern zu klemmen.
Zu Beginn unserer Etappe mussten wir noch einmal durch
das Stoppnest Sorel. Keine Ahnung an wievielen ARRET Schildern wir heute halten
mussten.
Der Brüller kam dann am Ortsausgang. Auf der zweispurigen
Ausfallstraße, ohne Kreuzung die lediglich von Ausfahrten der anliegenden
Gewerbe flankiert war, standen plötzlich zwei provisorisch hingestellte Stoppschilder.
Erst hielt man, dann schaute man sich an und fuhr weiter – es gibt hier sehr
eigenartige Menschen mit eigenartigen Hobbies.
Ich glaube, ich werde diese Nacht von ARRET-Schildern
träumen.
Aus der verkehrsfreundlichen Stadt endlich raus folgten
wir dem Hwy 132 ,später dann Hwy 30, entlang des St. Lorenz Stromes. Aufgrund des sagenhaften Wetter
sah man die Landschaft wie in einer Waschküche - alles nur schemenhaft.
| ein Look out am St Lorenzstrom |
| ein Look out am St Lorenzstrom |
| Brücke über den St.Lorenzstrom bei Quebec |
Gegen halb 3 Uhr erreichten wir Quebec, die
französischste Stadt Frankreichs … äähm … ich meinte Kanadas. Man sah es an den
Gebäuden, die recht europäisch daher kamen und überall sprach man französisch. Tja
und unsere Französischkenntnisse waren auf dem Stand Boujour und Merci
geblieben.
Selbst bei der Bestellung eines banalen Cheeseburgers bei
McD scheiterte ich. Ich nahm dann einen Salat.
Das Wetter machte leider keine Anstalten sich zu bessern,
also drehten wir nach einem nachmittäglichen Päuschen eine kleine Runde durch
die Stadt, um sich einen groben Überblick zu verschaffen.
Auf dem Rückweg
kehrten wir bei Mike´s Beauport ein.
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